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Verleihung des Hessischen Film- und Kinopreises 2012:
12. Oktober, Alte Oper Frankfurt


Bewerbungen für den Hessischen Film- und Kinopreis in allen Kategorien sowie Vorschläge und Bewerbungen für den Hessischen Fernsehpreis nimmt die Geschäftsstelle der Hessischen Filmförderung entgegen. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 1. Juli des laufenden Jahres in kompletter Ausführung vorliegen. Weitere Details entnehmen Sie bitte den jeweiligen Reglements.

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Hessischen Film- & Kinopreises!

Seit 1989/1990 vergibt das Land Hessen den Hessischen Film- und Kinopreis.
Die Förderpreise und Auszeichnungen für Filmemacher und Kinobetreiber werden einmal jährlich vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst in Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmförderung verliehen.
Sie sind mit insgesamt 185.000 Euro dotiert.

Die Preiskategorien:

Hessischer Filmpreis
(i.d.R. für Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm): insgesamt 75.000 Euro
Hessischer Drehbuchpreis:
7.500 Euro
Hessischer Hochschulfilmpreis:
7.500 Euro
Hessischer Kinokulturpreis für gewerbliche Kinos:
75.000 Euro
Hessischer Kinokulturpreis für kommunale Kinos:
20.000 Euro


Seit 2003 vergibt der Intendant des Hessischen Rundfunks jährlich den Hessischen Fernsehpreis für herausragende schauspielerische Leistungen. Der Preis ist nicht dotiert. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine vom hr jeweils auf zwei Jahre berufene Jury.

Die Preiskategorien:

Hessischer Fernsehpreis: Bester Darsteller
Hessischer Fernsehpreis: Beste Darstellerin


Seit 2003 findet die Preisverleihung in Kooperation mit der Internationalen Buchmesse Frankfurt und in Medienpartnerschaft mit dem Hessischen Rundfunk statt.

Der Hessische Ministerpräsident vergibt seit 2003 den Ehrenpreis. Diese Auszeichnung für besondere Leistungen im Film- und TV-Bereich ist nicht dotiert.

Die Frankfurter Buchmesse verleiht seit 2004 den Preis für die Beste internationale Literaturverfilmung. Über den Preis für die Beste internationale Literaturverfilmung und den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten wird in einem internen Auswahlverfahren entschieden. Bewerbungen sind nicht möglich.


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15.10.2011 - Preisträger Hessischer Film- und Kinopreis 2011

Am 14. Oktober wurde der Hessische Film- und Kinopreis 2011 in der Alten Oper in Frankfurt am Main verliehen.

Andres Veiel gewann mit "Wer wenn nicht wir" in der Kategorie Bester Spielfilm. Der Film wurde von der Hessischen Filmförderung gefördert und 2011 bereits mit dem Alfred-Bauer-Preis der Berlinale und dem Deutschen Filmpreis in Bronze ausgezeichnet. Pepe Danquart bekam den Hessischen Filmpreis für seinen Dokumentarfilm "Joschka und Herr Fischer". "n gschichtn" von Eva Becker wurde als bester Kurzfilm ausgezeichnet. Beide Filme wurden ebenfalls mit Mitteln der Hessischen Filmförderung unterstützt. Der Sonderpreis der Jury ging an das Regiedebut "What a Man" von Matthias Schweighöfer, das von HessenInvestFilm gefördert wurde. Matthias Schweighöfer ist außerdem als Hauptdarsteller in dem Spielfilm zu sehen und war auch Co-Autor und Produzent. Der Drehbuchpreis ging an Eva Heldmann für "He da, die Verrückte!" Der von der HFF geförderte Spielfilm "Frankfurt Coincidences" von Enkelejd Lluca erhielt den Hochschulfilmpreis.

Der mit insgesamt 95.000 Euro dotierte Kinokulturpreis wurde an neun gewerbliche und acht kommunale Kinos in Frankfurt, Wiesbaden, Lich, Marburg, Kassel, Weiterstadt und Witzenhausen verliehen. Die Jury für den Hessischen Kinokulturpreis hob bei den gewerblichen Kinos besonders das Frankfurter Mal Seh’n Kino hervor, bei den kommunalen Kinos das Filmforum Höchst.

Der Hessische Fernsehpreis ging an die Darsteller Lena Lauzemis für ihre Rolle in "Wer wenn nicht wir" und Justus von Dohnányi für seine Rolle in "Tatort – Eine bessere Welt". 2011 wurde auch ein Sonderpreis Ensemble verliehen: Er ging an Jördis Triebel, Andreas Schmidt und Devid Striesow für ihre Rollen in "Ein guter Sommer". Heiner Lauterbach wurde mit dem Ehrenpreis des Ministerpräsidenten ausgezeichnet. Der von der Frankfurter Buchmesse gestiftete Preis für die "Beste internationale Literaturverfilmung" ging an den Produzenten David Heyman für "Harry Potter".

Für die Jury Hessischer Filmpreis, Drehbuchpreis, Hochschulfilmpreis entschieden Margret Köhler (Journalistin, Filmkritikerin), Uschi Reich (Regisseurin, Produzentin), Reiner Schöler (Referatsleiter Film HMWK), Jan Schomburg (Regisseur) und Maria Wismeth (Jury-Vorsitz, Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung). Die Entscheidungen für den Hessischen Kinokulturpreis trafen Volker Kufahl (Festivalleiter), Ute Mader (Kino- und Festivalbetreiberin), Christine Runge (Kinobetreiberin), Holger Tepe (Diplom-Geograf, Filmfest Osnabrück), Jutta Wille (Projektkoordinatin AG Kurzfilm) und Maria Wismeth (Juryleitung, Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung). Der Jury Hessischer Fernsehpreis gehörten an: Liane Jessen (Fernsehspielchefin, Hessischer Rundfunk), Dr. Torsten Körner (freier Autor, Kritiker), Thomas Kufus (Produzent, Regisseur, Zero One Film), Katharina Wackernagel (Schauspielerin) und Dr. Verena Metze-Mangold (Juryleitung, Co-Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung)

Alle Informationen und Jurybegründungen zu den Preisträgern des Hessischen Filmpreises und des Hessischen Kinokulturpreises finden Sie auf www.hessischer-filmpreis.de

21.09.2011 - Nominierungen für den Hessischen Film- und Kinopreis 2011

In der Kategorie Hessischer Filmpreis - Spielfilm (dotiert mit 25.000 Euro) sind nominiert: "Babycall" (Regie: Pål Sletaune, Produktion: Pandora Filmproduktion), "Schlafkrankheit" (Regie: Ulrich Köhler, Produktion: Komplizen Film) und "Wer wenn nicht wir" (Regie: Andres Veiel, Produktion: Zero One Film). Die Nominierungen sind mit je 5.000 Euro dotiert.

Auch die Nominierungen für den Hessischen Fernsehpreis stehen fest: Nominiert in der Kategorie "Beste Darstellerin" sind Cornelia Froboess für "Eine halbe Ewigkeit" (Regie: Matthias Tiefenbacher, Produktion: Krebs & Krappen Film), Lena Lauzemis für "Wer wenn nicht wir" (Regie: Andres Veiel, Produktion: Zero One Film) und Claudia Michelsen für "Und dennoch lieben wir" (Regie: Matthias Tiefenbacher, Produktion: TV-60 Filmproduktion).

Nominiert in der Kategorie "Bester Darsteller" sind August Diehl für "Wer wenn nicht wir" (Regie: Andres Veiel, Produktion: Zero One Film), Justus von Dohnányi für "Tatort - Eine bessere Welt" (Regie: Lars Kraume, Produktion: Hessischer Rundfunk) und Ulrich Tukur für "Tatort - Das Dorf" (Regie: Justus von Dohnányi, Produktion: Hessischer Rundfunk).

Die Preisträger des Hessischen Film- und Kinopreises in den Kategorien Spielfilm / Dokumentarfilm / Kurzfilm / Hochschulabschlussfilm / Drehbuch / Kinokulturpreis für gewerbliche Kinos / Kinokulturpreis für kommunale Kinos werden im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben, ebenso die Preisträger des Hessischen Fernsehpreises. Der Hessische Film- und Kinopreis ist mit insgesamt 185.000 Euro dotiert.

Der Hessische Film- und Kinopreis wird am Freitag, dem 14. Oktober 2011, in der Alten Oper in Frankfurt am Main verliehen. Gastgeber sind der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Eva Kühne-Hörmann, Ministerin für Wissenschaft und Kunst. Ko-Gastgeber ist der Direktor der Frankfurter Buchmesse Juergen Boos.

Für das Auswahlverfahren in den einzelnen Kategorien sind die Hessische Filmförderung (HFF, Filmförderung des Landes Hessen und des Hessischen Rundfunks) und die Jurys verantwortlich. Die Entscheidungen trafen die Filmpreisjury (Margret Köhler / Filmkritikerin, Uschi Reich / Produzentin, Jan Schomburg / Regisseur, Reiner Schöler / Referatsleiter Film HMWK und Juryvorsitzende Maria Wismeth / Geschäftsführerin HFF) sowie die Fernsehpreisjury unter der Leitung von Dr. Verena Metze-Mangold / Hessischer Rundfunk (Dr. Torsten Körner / Kritiker, Thomas Kufus / Produzent, Liane Jessen / hr, Katharina Wackernagel / Schauspielerin). Die Entscheidungen für die Kinokulturpreise trifft die Abspieljury unter der Leitung von Maria Wismeth (Volker Kufahl / Festivalleiter, Ute Mader / Kinobetreiberin, Christine Runge / Kinobetreiberin, Dr. Holger Tepe / Diplom-Geograph, Filmfest Osnabrück, Jutta Wille / Projektkoordinatorin AG Kurzfilm).

Der Hessische Rundfunk berichtet am Sonntag, dem 16. Oktober 2011, um 18.30 Uhr in der Sondersendung "Fernsehstars und Leinwandhelden - Der Hessische Film- und Kinopreis 2011" über die Preisverleihung.

Die Pressemitteilung zur Pressekonferenz vom 21. September 2011, auf der alle Nominierungen bekannt gegeben wurden, sowie die Jurybegründungen finden Sie auf der Website des Hessischen Kino- und Filmpreises.

Bild: v.l.n.r.: Maria Wismeth (Hessische Filmförderung), Heike-Melba Fendel (Barbarella Entertainment), Eva Kühne-Hörmann (Ministerin für Wissenschaft und Kunst), Juergen Boos (Frankfurter Buchmesse), Dr. Verena Metze-Mangold (Hessische Filmförderung) auf der Pressekonferenz zum Hessischen Film- und Kinopreis am 21. September 2011 © Hessische Filmförderung