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Der Ehrenpreis des Ministerpräsidenten wird in einem internen Auswahlverfahren vergeben. Bewerbungen sind nicht möglich.

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Der Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch

Preisträger
Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten 2009:
Suzanne von Borsody

Seit 2003 vergibt der Hessische Ministerpräsident Roland Koch im Rahmen der Verleihung der Hessischen Film- und Kinopreise einen Ehrenpreis. Diese Auszeichnung für besondere Leistungen im Film- und TV-Bereich ist nicht dotiert.

Der Ehrenpreis des Hessischen Ministerpräsidenten geht in diesem Jahr an die Schauspielerin Suzanne von Borsody.

Foto: Suzanne von Borsody
Suzanne von Borsody

Suzanne von Borsody, 1957 in München geboren, hat sich nicht nur als Kino- und Fernsehfilm-Darstellerin, sondern auch in großen Schauspielensembles in Berlin, Bremen, Düsseldorf und Zürich sowie bei den Salzburger Festspielen einen Namen gemacht. Ihr Fernsehdebüt gab sie 1978 in Hartmut Griesmayrs Fernsehfilm „Adoptionen“. 1979 erhielt sie für die Rolle der Beate S. in der gleichnamigen Fernsehserie die Goldene Kamera und den Adolf-Grimme-Preis. 1980 wurde sie für ihre Rolle in Axel Cortis „Das eine Glück und das andere“ sowohl mit dem Adolf-Grimme-Preis als auch mit dem Deutschen Darstellerpreis ausgezeichnet. Regisseurin Margarethe von Trotta engagierte Suzanne von Borsody 1999 für die viel beachtete vierteilige Verfilmung des Romans „Jahrestage“ von Uwe Johnson, in der sie die Hauptrolle der Gesine Cresspahl spielte. In internationalen Produktionen sah man sie neben Richard Chamberlain in „Die verlorene Tochter“ und an der Seite von Michel Piccoli in „Tödliches Geld“. Herausragend blieben ihre Darstellungen in Margarethe von Trottas „Dunkle Tage“ (1999) in der Rolle der alkoholkranken Angela, als Marga Nielsen in „Die Mörderin“ (1999) und in „Die Geisel“ (2003) als mutige Gefängnisdirektorin Ella Jansen, die sich gegen eine Geisel austauschen lässt. Unter Alexander Kluge spielte sie in „Die Macht der Gefühle“ (1983), unter Hans W. Geissendörfer in dessen Oscar nominierten Dürrenmatt-Verfilmung „Justiz“ (1993) und in Doris Dörries „Bin ich schön?“ (1997). Tom Tykwer besetzte sie für die Rolle der Frau Jäger in seinem Welterfolg „Lola rennt“ (1998). Im Herbst 2008 stand Suzanne von Borsody für den Psychothriller „Ein geheimnisvoller Sommer“ vor der Kamera und übernahm in dem Fernsehthriller „Entführt“ die Rolle der Kidnapperin Marietta Lahn. 2007 legte sie mit der Episode „Die Lehrerin“ zur deutschen Grundgesetzverfilmung „GG19 – Eine Reise durch Deutschland in 19 Artikeln“ ihre erste Regiearbeit vor. Für ihre Hauptrollen in den Filmen „Die Mörderin“ und „Dunkle Tage“ wurde sie 1999 mit dem Bayerischen und dem Deutschen Fernsehpreis geehrt. Für ihre Rolle als Gesine Cresspahl in der Verfilmung „Jahrestage“ erhielt sie 2001 die Goldene Kamera. 2007 wurde sie mit dem Synchro-Star für herausragende weibliche Synchronarbeit ausgezeichnet.

Die Preisträger/innen der Vorjahre:
2008   Monica Bleibtreu
2007   Günter Lamprecht
2006   Vera Tschechowa
2005   Hanna Schygulla
2004   Margarethe von Trotta
2003   Rosemarie Fendel