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Jury 2009

Bewerbungen für den Hessischen Fernsehpreis nimmt die gemeinsame Geschäftsstelle der Hessischen Filmförderung entgegen. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 15. Juli des laufenden Jahres in kompletter Ausführung vorliegen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Reglement.

Reglement / Bewerbungsformular als Download: Fernsehpreis_Bewerbungsformular Fernsehpreis_Fördermemo Fernsehpreis_Reglement

Hessischer Fernsehpreis

Der Intendant des Hessischen Rundfunks (hr) Dr. Helmut Reitze verleiht den Hessischen Fernsehpreis in den Kategorien "Bester Darsteller" und "Beste Darstellerin", den der Hessische Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmförderung vergibt. Die Mitglieder der jeweils auf zwei Jahre berufenen unabhängigen Fernsehpreisjury des hr entscheiden jährlich im Herbst über die Auszeichnung für herausragende schauspielerische Leistungen im Fernsehspiel.

Fernsehspiel und Spielfilm. Eine Notiz

„Die Preisträger der Jahre 2003 bis 2008 für herausragende schauspielerische Leistungen heißen: Hannelore Elsner, Jan-Gregor Kremp, Inga Busch, Claus Theo Gärtner, das Ensemble des Fernsehspiels 'Die Konferenz' mit Senta Berger, Nina Petri, Ulrike Kriener, Sophie von Kessel, Jan-Gregor Kremp, Rudolf Kowalski, Günter Maria Halmer, Peter Fitz, Wotan Wilke Möhring, Johann Adam Oest, außerdem Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf, sowie Fritzi Haberlandt und Joachim Król, Katharina Wackernagel und Herbert Knaup. Entschieden haben darüber die Mitglieder der unabhängigen Fernsehpreisjury, die Schauspielerin Rosemarie Fendl, der FAZ-Redakteur Michael Hanfeld, der Geschäftsführende Gesellschafter der Odeon-Film Hans Joachim Mendig, die Regisseurin Margarethe von Trotta, der Filmjournalist Volker Bergmeister, der Kritiker und Grimme-Preis-Juror Hans-Heinrich Obuch, die Produzenten Hubertus Meyer-Burckhardt und Harald Reichebner und die Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunks, Liane Jessen. Debattiert wird leidenschaftlich über die Qualität nicht nur der Protagonisten, sondern auch des jeweiligen Jahrgangs der Produktionen. Gesichtet werden die bemerkenswerten Fernsehspiele des Jahres, geprüft wird die Erfüllung des Reglements, bewertet die Qualität der Schauspieler oder ganzer Ensemble – herausragend jenes der auch im Kino ausgewerteten Fernsehspielproduktion 'Die Konferenz'.

Dass der Spielfilm in Deutschland ohne die Fernsehsender kaum zu denken ist - es ist eine Binsenweisheit. Aber dass der Fernsehfilm längst kein Hybrid mehr ist vergleichbar einem Amphibienauto, wie es in seinen Anfängen hieß, zeigte sich erst allmählich. Das Fernsehen in seiner Kunstform, in seinen Spielformen, seinen Filmen, Zweiteilern, ja sogar Serien beeinflusst heute den Spielfilm ästhetisch wie dramaturgisch. Barbara Schweizerhofer, Kritikerin der Süddeutschen Zeitung, hat ihre genauen Festivalbeobachtungen dazu kürzlich bei 'epd medien' veröffentlicht.“

Verena Metze-Mangold
Dr. Verena Metze-Mangold
Co-Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung