Sie befinden sich hier:
 Home › Fernsehpreis › Allgemeines

JuryZoom
Jury 2011

Bewerbungen für den Hessischen Fernsehpreis nimmt die gemeinsame Geschäftsstelle der Hessischen Filmförderung entgegen. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 16. Juli 2012 in kompletter Ausführung vorliegen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Reglement.

Reglement / Bewerbungsformular als Download: Fernsehpreis_Bewerbungsformular Fernsehpreis_Fördermemo Fernsehpreis_Reglement

Hessischer Fernsehpreis

Der Intendant des Hessischen Rundfunks (hr) Dr. Helmut Reitze verleiht den Hessischen Fernsehpreis in den Kategorien "Bester Darsteller" und "Beste Darstellerin", den der Hessische Rundfunk in Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmförderung vergibt. Die Mitglieder der jeweils auf zwei Jahre berufenen unabhängigen Fernsehpreisjury des hr entscheiden jährlich im Herbst über die Auszeichnung für herausragende schauspielerische Leistungen im Fernsehspiel.

Fernsehspiel und Spielfilm. Eine Notiz

Die Preisträger der Jahre 2003 bis 2011 für herausragende schauspielerische Leistungen hießen: Hannelore Elsner, Jan-Gregor Kremp, Inga Busch, Claus Theo Gärtner, das Ensemble des Fernsehspiels „Die Konferenz“ mit Senta Berger, Nina Petri, Ulrike Kriener, Sophie von Kessel, Jan-Gregor Kremp, Rudolf Kowalski, Günter Maria Halmer, Peter Fitz, Wotan Wilke Möhring, Johann Adam Oest, außerdem Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf, sowie Fritzi Haberlandt und Joachim Król, Katharina Wackernagel und Herbert Knaup, Nina Kunzendorf, Florian Bartholomäi, Peter Lerchbaumer, Matthias Schweighöfer und Milan Peschel, Jessica Schwarz, Justus von Dohnányi, Lena Lauzemis sowie Jördis Triebel, Andreas Schmidt und Devid Striesow.

Entschieden haben darüber die Mitglieder der alle zwei Jahre neu zu berufenden unabhängigen Fernsehpreisjury, bisherige Juroren waren: Die Schauspielerin Rosemarie Fendl, der FAZ-Redakteur Michael Hanfeld, der Geschäftsführende Gesellschafter der Odeon-Film Hans Joachim Mendig, die Regisseurin Margarethe von Trotta, der Filmjournalist Volker Bergmeister, der Kritiker und Grimme-Preis-Juror Hans-Heinrich Obuch sowie der freie Autor und Grimmepreiskritiker Thorsten Körner, die Produzenten Hubertus Meyer-Burckhardt und Harald Reichebner, die Schauspielerin Katharina Wackernagel, die Redakteurin Inge Fleckenstein, der Regisseur Thomas Kufus, die Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunks, Liane Jessen unter der Leitung von Dr. Verena Metze-Mangold.

Debattiert wird leidenschaftlich über die Qualität nicht nur der Protagonisten, sondern auch des jeweiligen Jahrgangs der Produktionen. Gesichtet werden die bemerkenswerten Fernsehspiele des Jahres, geprüft wird die Erfüllung des Reglements, bewertet die Qualität der Schauspieler oder auch ganzer Ensemble – wie etwa bei „Ein guter Sommer“.

Dass der Spielfilm in Deutschland ohne die Fernsehsender kaum zu denken ist - es ist eine Binsenweisheit. Aber dass der Fernsehfilm längst kein Hybrid mehr ist „vergleichbar einem Amphibienauto“, wie es in seinen Anfängen hieß, zeigte sich erst allmählich. Das Fernsehen in seiner Kunstform, in seinen Spielformen, seinen Filmen, Zweiteilern, ja sogar Serien beeinflusst heute den Spielfilm ästhetisch wie dramaturgisch. Barbara Schweizerhofer, Kritikerin der Süddeutschen Zeitung und einst Mitglied der hessischen Filmpreisjury, hat ihre genauen Festivalbeobachtungen dazu vor einigen Jahren bei "epd medien" veröffentlicht.

Seit 2010 kennt der Hessische Fernsehpreis ein Nominierungsverfahren der jeweils drei herausragenden Schauspieler und Schauspielerinnen eines Jahres in Produktionen die einen Bezug zu Hessen aufweisen.

Verena Metze-Mangold
Dr. Verena Metze-Mangold
Co-Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung