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Jury 2011

Bewerbungen für den Hessischen Kinokulturpreis für kommunale Kinos nimmt die Geschäftsstelle der Hessischen Filmförderung entgegen. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 16. Juli 2012 in kompletter Ausführung vorliegen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Reglement.

Reglement / Bewerbungsformular als Download: Kinokulturpreis_kommunal_Bewerbung Kinokulturpreis_kommunal_Reglement

Hessischer Kinokulturpreis für kommunale Kinos

Der Hessische Kinokulturpreis für kommunale Kinos

  • wird an nicht gewerblich betriebene Abspielstätten, kommunale Kinos und Kinoinitiativen verliehen,
  • honoriert hervorragende Leistungen im Bereich des nicht gewerblichen Abspiels,
  • ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert.

Preisträger Hessischer Kinokulturpreis für kommunale Kinos 2011:
Filmforum Höchst, Frankfurt-Höchst (6.000 Euro)
Kommunales Kino Weiterstadt, Weiterstadt (4.000 Euro)
Caligari FilmBühne,
Wiesbaden
(4.000 Euro)
Murnau-Filmtheater,
Wiesbaden
(1.500 Euro)
Traumakino, Marburg (1.500 Euro)
Filme im Schloss,
Wiesbaden
(1.000 Euro)
Kino des Deutschen
Filmmuseum, Frankfurt
(1.000 Euro)
Naxos. Kino im Theater,
Frankfurt
(1.000 Euro)

Jurybegründung: Die meisten der ausgezeichneten Filmtheater verstehen es vorbildlich, sich neuen Techniken und Marketingmethoden aufgeschlossen zu zeigen, ohne ihnen konsequente Programmarbeit und Vernetzung im jeweiligen Umfeld unterzuordnen. Die Pflege des filmkulturellen Erbes, ein hervorragendes Filmkunstprogramm und engagierte filmpädagogische Arbeit sind allen gemeinsam. Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Bemühung, mit vielen Kooperationen und „Crossover“-Veranstaltungen einen lebendigen sozialen Raum zu schaffen, der weit über die Präsentation eines guten Filmprogrammes hinausgeht und Möglichkeiten für die Zukunft von Filmtheatern aufzeigt.

Besonders hervorgehoben werden soll in diesem Jahr die beispielhafte Arbeit eines Kinos in schwieriger Randlage: Das Filmforum Höchst, angesiedelt in einem Frankfurter Stadtteil, der wirtschaftlich um den Anschluss an die Zukunft kämpft, hat sein anspruchsvolles international ausgerichtetes Programm in dieser Lage großartig verankert. Cuba mit seiner derzeit kaum wahrgenommenen traditionsreichen Kinematografie, brasilianisches Kino, französische Filmkunst, aber auch ein engagiertes Dokumentarfilmprogramm machen das Filmtheater zum Anziehungsort weit über Höchst hinaus. Seine Anbindung an das Neue Theater Höchst und die Bar im Foyer mit wechselnden Ausstellungen weisen den Weg zum zukünftigen Kino als Ort für Abendvergnügen und Kommunikation.